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The Frog King

Es gibt Dinge die kann man einfach nicht ändern, egal wie sehr man sich anstrengt. Dinge, die so tief verwurzelt sind, dass eine Veränderung schmerzen würde. Und selbst wenn man weiß, dass man etwas all zu Kostbares verliert, sollte man sich nicht von ihnen trennen, schafft man es nicht. Es sind diese Dinge, die einem selber schmerzen bereiten. Dinge, die falsch sind, die einen irritieren, einen verleiten, die einen quälen. Sie wollen bleiben und man lässt sie. Und dann, wenn das Gute geht- dann lachen sie hämisch in einem, ganz leise, so dass gerade einmal man selber es bemerkt. Dann endlich gehen sie. In völliger Einsamkeit bleibt man zurück in seiner Hoffnungslosigkeit und fragt sich was schief gelaufen ist. Und wohin die Wege jetzt führen, die zusammen liefen und voneinander abprallten.
Gefühle scheren sich einen Dreck darum wie man sich fühlt. Und Worte können wehtun, das ist klar. Versprechen können sich auflösen und von Enttäuschung gefressen werden. Das alles hat keinen Sinn. Es ist einfach so, ein Kreislauf, der vorherrscht; der einfach da ist und da sein muss, weil wir es selber wollen.

Theatralisch, ich? - Nö.
9.12.07 21:25
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Stefan / Website (10.12.07 13:33)
Nein, theatralisch ist das bestimmt nicht. Theatralik ist immer die nicht glaubhafte Auseinandersetzung mit Momenten des Lebens, ganz im Gegensatz zu deinen Ausführungen. Höchstens bei zwei Momenten dieser Betrachtung kriege ich Zweifel:
Da wäre 1., dass du scheinbar Schmerz grundsätzlich ablehnst, wenn es um Trennung von etwas Wichtigem geht. Ich meine, dass diese Trenung notwendig ist, vor allem wenn gute Dinge zu bösen Geistern in deinem Leben geworden sind. Aber dann ist der Schmerz der Trennung etwas Gutes, er bestätigt die Trennung.
Da wäre 2., dass du dich in Trennung zu deinen Gefühlen setzt. Wenn man in einem Gefühl drin lebt, dann sieht man die anderen Gefühl nicht mehr. Das kann dann zwar dazu führen, dass man der Welt nicht mehr die nötige Beachtung schenkt, aber man ist den Rest der Belastung los. Ich glaube Gefühle sind in ihrer Gesamtheit nicht zu einem homogenen Ganzen zu fügen und erscheinen deshalb in ihrer Zusammenwirkung schlecht, willkürlich und grausam. Aber das einzelne Gefühl(selbst wenn es um Trauer, Zorn. usw. was Unpopuläres angeht) ist rein und gut in dem Moment, wo man es erlebt.
(PS: Vielleicht habe ich diesen Text ein wenig zu philosophisch genommen. Verzeih mir das bitte. Alter Reflex.)
(PS2: Wer hat eigentlich entschieden, dass einige Gefühle unpopulär sind? Meiner Meinung sind sie alle gleich gut.)
Soweit von mir.


Limbo (10.12.07 20:53)
nein, ich meinte schlechte dinge, die vorherrschen und damit (andere) gute dinge kaputt machen, ohne, dass man sich dagegen wehren kann.
es geht also viel mehr um die trennung von gutem und schlechten, wobei das gute verliert.
vielleicht war dieses "sollte man sich nicht von ihnen trennen" etwas undurchsichtig formuliert. das ist nicht als ratschlag oder so gemeint, sondern als ein: "wenn das und das nicht geschieht, wird es konseuenzen haben"- verhältnis.


Ariakan / Website (12.12.07 21:48)
The best way to get over a ..... is to get over a .....

Schmerzen entstehen immer dann, wenn wir etwas anderes wollen als wir haben. Die Dinge vermeintlich falschen Dinge in dir, sind nicht falsch, es ist vielmehr der Fluch des Menschen, das es kaum jemanden gibt der uns so perfekt ergänzen kann. So perfekt das keine negativen Dinge in Erscheinung treten, die doch so sehr zu unserer Persönlichkeit gehören wie die positiven, geliebten Dinge in uns.
Einst verlor ich eine Frau wegen meiner Melanchonie, einst verlor ich eine Frau wegen dem Zocken, einst verlore ich eine Frau wegen meines Humors, einst vergass mich ein Mädchen wegen meiner Toleranz. Einzigartige Wesen haben die Eigenschaft sich gegenseitig zu hassen und zu lieben. Der Schmerz hilft uns deshalb mehr als er schadet. Denn er zeigt uns wer wir wirklich sind und was wir wirklich lieben.

Gute Nacht ...

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